Archiv nach Autor

MdL im „rechtsfreien Raum“

Toll: da nimmt jemand seine Mission richtig ernst. Prof. Dr. Winfried Bausback, bayerischer Landtagsabgeordneter und Vorsitzender der CSU Stadtratsfraktion in Aschaffenburg hat sich gestern die Nacht um die Ohren geschlagen. Sozusagen als „embedded politician“ war er bis in die frühen Morgenstunden im Streifenwagen unterwegs – im „rechtsfreien Raum“, wie sein Stadtratskollege Manfred Christ die Innenstadt [...]

… sehr leicht durchschaubar

Ein interessanter Beitrag zur aktuellen Diskussion um die künftige Länge der Sperrzeiten in Aschaffenburg ist in Facebook nachzulesen. Alfred Rudolf Höfer, Rentner und seines Zeichens Kassierer der CSU Ortsverband Aschaffenburg Damm offenbart ungeniert seine Geisteshaltung und möglicherweise die seiner örtlichen Parteikollegen zum Thema. Schreibfehler und die Interpunktion stammen von ihm und ich nehme den Beitrag [...]

… ins Knie geschossen!

Immer Ärger mit der Sperrstunde? Um es vorweg zu nehmen: Ja, es gibt Probleme des Nachts am Wochenende in der Aschaffenburger Innenstadt. Ja, es gibt zu viel Müll, es gibt unnötigen Lärm, es gibt Leute die weder ihren Alkoholkonsum noch ihre Verdauung im Griff haben. Ja, es gibt auch üble Gewalt, sinnlose Randale und zu [...]

Altmännergeschreibsel bei fallendem Testosteronspiegel

Lieber Jürgen Schreiber, was war mit Dir los am 2. Mai? Ärger mit der Gattin zuhause? Beginnendes Burn-Out Syndrom? Aufkeimende Midlife-Crisis? Wolltest Du nun über die Musik der Gruppe Asia im Colos-Saal schreiben oder ein Abhandlung über Gerontologie in der Rockmusik? Fassen wir doch mal Deinen Artikel im Main-Echo Kulturteil zusammen: „Altherren-Riege in Augenblicks-Hitze.“ Der [...]

Pracht und Glaube -

eine Aschaffenburger Ausstellung - wird in dem unten abgebildeten Main-Echo Artikel vom 30.1.2010 mit der Überschrift „Stiftsschatz als Besuchermagnet“ thematisiert. Der Zeitungsbericht wurde damals weder kommentiert, noch folgten ihm irgendwelche Leserbriefe. Die Zahlen in dem Artikel sind aber so schön, dass ich im Folgenden den Bericht ein wenig umgeschrieben (und gleich auch kommentiert) habe. Prächtige Zahlen … … [...]

Auf neutralem Gebiet …

… kam es gut drei Wochen nach der  ziemlich falschen Pressemeldung im Main Echo doch noch zu einer Aussprache zwischen mir und Claus Morhart, dem Chefredakteur des Main-Echo – dies sollte fairerweise nicht unerwähnt bleiben. Er lud mich zu Croissants ins Cafe Schwarzer Riese nach Aschaffenburg zu einer Aussprache ein. Siehe Blog-Artikel vom 11. Februar: [...]

Musentempel als Steuergrab

Wer das Main-Echo regelmäßig liest, wundert sich über die Fülle von Leserbriefen zu religiösen Themen. Es sind zwar oft die Gleichen, die da schreiben und ihre Sicht des wahren Glaubens der geneigten Leserschaft als unumstößliche Weisheit zum Frühstück präsentieren. Aber der Verlag hält diese Auseinandersetzung wohl für immens wichtig. Kein Wunder, war doch der Chefredakteur [...]

Vier Croissants für Beckmessereien

Faschingsdienstag,  16. Februar, 11 Uhr: Main-Echo Chefredakteur Claus Morhart ist wach geworden, zeigt immerhin Humor, aber keine Einsicht. Er schickt mir eine Tüte mit Backwaren nebst Begleitbrief ins Büro. Drei Croissants sei er mir schuldig, dass vierte sei für den Schrecken, der mich beim Lesen des beigefügten Briefs ereilen könnte. Ich schätze, ich muss das [...]

Jack The Bottle Ripper ist ein Phantom

Eine Meldung und ihre (lange) Geschichte Montag, 1. Februar, 6.15 Uhr, Kleinwallstadt: Euer Lieblingsveranstalter sitzt am Küchentisch. Bin Frühaufsteher und genieße die Ruhe des noch jungen Tages. Morgenstund hat Gold im Mund, bei mir ist es eher ein Croissant, das allerdings ziemlich bald gemäß den Gesetzen der Schwerkraft einen speichelversetzten, ungeordneten Sturzflug antritt, just in [...]

Hallo Welt!

Wenn man über 25 Jahre lang in einer Stadt Veranstaltungen anbietet und dabei nicht die Augen verschließt, geht es  gar nicht anders, man muss sich auch für Kommunalpolitik interessieren, insbesondere natürlich auch für die lokale Kulturpolitik. Man lernt die Figuren der Stadt kennen, die Wichtigen und Wichtigtuer, die Kreativen und Negativen, riecht die Netzwerke und [...]