… sehr leicht durchschaubar

Ein interessanter Beitrag zur aktuellen Diskussion um die künftige Länge der Sperrzeiten in Aschaffenburg ist in Facebook nachzulesen. Alfred Rudolf Höfer, Rentner und seines Zeichens Kassierer der CSU Ortsverband Aschaffenburg Damm offenbart ungeniert seine Geisteshaltung und möglicherweise die seiner örtlichen Parteikollegen zum Thema.

Schreibfehler und die Interpunktion stammen von ihm und ich nehme den Beitrag unverändert hier in diesen Blog auf. Wer ihn kommentieren möchte, immer gerne!

„Sperrstunde 02:00h in AB?
Rechte und Freiheiten des Einzelnen enden dort, wo die Rechte und Freiheiten der Anderen beginnen.
Die Rechte der Bürgen auf Nachtruhe, ungestörte Erholung und damit auf Gesundheit soll durch das Recht auf überschäumenden Genuss und Lebensfreude sowie Trunkenheit, Drogenkonsum und alle anderen negativen Begleiterscheinungen wie Erbrechen, Körperverletzung und Vandalismus eingeschränkt sein?

Nur weil andere in dieser Nachtzeit sehr viel Geld verdienen wollen; Kindern und Jugendlichen Alkohol und Drogen verkaufen ohne das Jugendschutzgesetz zu beachten sollte das Recht zu feiern nicht das Recht auf Gesundheit übertrumpfen.

Auch sollten Gastwirte aus Verantwortung für unsere Gesellschaft und ihre Gäste nicht den Gewinn über alles stellen. Ihr Protest gegen die Sperrstundenverlängerung ist sehr leicht durchschaubar.“

3 Gedanken zu „… sehr leicht durchschaubar“

  1. Herr Höfer hat immer noch nicht verstanden, dass es auch durch eine frühere Sperrstunde möglich ist, sich an Tankstellen mit Alkohol zu versorgen. Auch eine früherer Einkauf wäre für die, die es nötig haben Alkohol zu trinken denkbar. Herr Höfer zeigt in seinem Beitrag welch Geistes Kind er ist. Er zeigt es uns allen. Herr Höfer ist von der dunklen Seite der Macht ergriffen. Am Dienstag werden wir uns alle wieder anhören können, wie verroht doch die Jugend ist, wie verdorben und wie unerzogen. Schon bei der letzten Veranstaltung im K2 ist mir aufgefallen, dass die Dummheiten einzelner als rechtfertigung genommen werden um alle um 2:00 Uhr nach Hause zu schicken. Vielleicht gehört Herr Höfer aber auch zu der Gruppierung der CSU die auch keine Kindergärten in der nähe von Wohnhäusern haben wollen. Wenn sich die CSU soooo viel Ruhe wünscht, sollen sie doch in eine Siedlung und sich verbarrikadieren. Ich kann es langsam nicht mehr ertragen, dass es in unserer Stadt Menschen gibt, die noch nicht begriffen haben, das es das Kaiserreich zum Glück nicht mehr gibt.

  2. mit Äußerungen, wie Sie Herr Höfer – rein privat natürlich – verbreitet, disqualifiziert sich das “bürgerliche Lager” doch eher selbst. Gerade im Colossaal ist doch die Frage Pils, Export, Ecstasy an der Theke völlig üblich, genau wie der Hinweis: und beim Rausgehen heftig randalieren….

  3. …kindern und jugendlichen alkohol und drogen verkaufen wollen…

    auf welchen fakten beruft sich denn diese abstruse einschätzung?
    und vorallem von welcher stadt redet der nette herr?

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